Festspielbühne — Luisenburg — Wunsiedel

Festspielbühne — Luisenburg — Wunsiedel

Wet­tbe­werb

Architek­tur: H I L G A R T H

Jahr: 2008–2009

Luisen­burg, 95632, Wun­siedel

entwurf:

die geplante erweiterung entwick­elt sich auss­chliesslich um dem mit­telpunkt der hauptbühne, als zen­trales ele­ment der gesam­tan­lage „festspielbühne luisen­burg“. die beste­hende zelt­dachkon­struk­tion in sein­er einzi­gar­tigkeit bleibt als dom­i­nates architek­tonis­ches ele­ment erhal­ten. In der ost-west-abwick­lung wurde im bere­ich des soge­nan­nten the­ather­vor­platzes ein weit­er­er, jedoch gespiegel­ter zen­traler mit­telpunkt angelegt, welch­er durch den gebäu­den­twurf und seine erschließung aufgenom­men wird. in der drauf­sicht entste­ht dadurch eine s‑förmig anord­nung der baulichen anla­gen, welche in den ort­sna­men „luiSen­burg“, unteran­derem auch als logo inter­pretiert wer­den kann.

konstruktionsprinzip:

die grund­kon­struk­tion der gesamten, teils zweigeschoss­si­gen, erweiterungs­baut­en beste­ht aus ein­er aufgestän­derten und gedämmten, holzaus­ge­facht­en stahlskelet­tkon­strukion und kann werk­seit­ig weitest­ge­hend vorge­fer­tigt wer­den. ein aufricht­en an ort und stelle, ist mit entsprechen­dem gerät ein­fach und kurzfristig umset­zbar. auf grund der kon­struk­tion­swahl selb­st, sind unter anderem nur sehr geringe punk­tuelle und behut­same ein­griffe in bau­grund und ‑gelände erforder­lich. das stark struk­turi­erte und schützenswerte baugelände, sowie dessen umfeld kann dadurch scho­nend und im bestand fast unverän­dert erhal­ten wer­den.

“die bestehende zeltdachkonstruktion in seiner einzigartigkeit bleibt als dominates architektonisches element erhalten.“

PETER HILGARTH